Pepes Albtraum wurde wahr. Finstere tüv-lose Steirer bauen eine "Seilbahn", die in schwindelnde Höhen aufsteigt, der Sonne entgegen, sich im nebelsuppigen Nirwana verliert. Und sie mittendrin in diesem Transportmittel gewordenen Wahnsinn, den grunzende Alpindeppen ersonnen haben, die schwarzes Öl über ihren Salat kippen, sich anbellen und kein Verständnis für die Ängste einer zarten Preußin haben, die noch dreihundert Jahre später bedauert, dass der alte Fritz den dämlichen Habsburgern nicht endgültig den Garaus gemacht hat.
Für einen bergaffinen, verwegenen Südländer wie mich ist das alles schwer nachvollziehbar. Mein Gott, ich hab ja selbst Höhenangst. Unter Schissern ist der, der sich später anpullert, wohl der Held.
Der Schöckl ist kein Berg. Er ist ein verhinderter Berg. Ein Viertausender, wenn man nicht den Kegel abgetragen hätte. So bleibt ein Plateau auf ~1.500m Höhe mit drei Alpengasthäusern, einer Sommerrodelbahn und einem "Gipfelkreuz", von dem aus sich Paragleiter heldenhaft in die Tiefe stürzen. Ein toller Nachmittag war das. Ich hätte mir nicht erwartet, dass das so aufregend wird hahaha.