12. November 2011 • 3.00 Uhr morgens
Eine höhere Macht musste die somnambule Hülle Johns heimgeleitet, ausgezogen, zähnegeputzt, gutenachtgeküsst und ins Bett gelegt haben. In einer Nacht, in wenigen Stunden durchlebte John Alpha und Omega eines Nagels, den glühenden Beginn bis zum schmachvollen Ende, als ihm der Finger Diavolos in den Allerwertesten drang. Präzise waren die Bilder, die sich in Krempls Gehirn einbrannten, sternhagelklar die Eindrücke, Gerüche und Geräusche, die sich in ihm festsetzten. Diese schier endlose Phantasmagorie, ein scheinbares Konstrukt, dass doch wahrhaftig und wahrlich heftig war, durchlebte John in einer einzigen Nacht, nackt, alle Gliedmaßen von sich gestreckt, in Morpheus’ Armen liegend.